
Häufige Fragen zum ROCKET Shuttle-Lager
12. August 2026
Häufige Fragen zum ROCKET Shuttle-Lager
Antworten aus der Praxis
Die Einführung eines automatisierten Shuttle-Lagers wirft viele Fragen auf. Benötigt man einen Integrationspartner? Welche laufenden Kosten entstehen? Wie hoch ist der Wartungsaufwand? Und wie flexibel lässt sich das System in bestehende Prozesse integrieren?
Wir beantworten die häufigsten Fragen rund um das ROCKET Shuttle-System.
1. Benötigen wir für unser Projekt einen Integrationspartner?
Nicht zwingend.
Bei kleineren Projekten mit überschaubaren Materialflüssen kann das ROCKET Shuttle-Lager auch ohne zusätzlichen Integrator umgesetzt werden.
Sobald jedoch mehrere Systeme miteinander kombiniert werden sollen, beispielsweise ein Hochregallager (HRL), Fördertechnik, Palettenfördertechnik oder Sortieranlagen, empfehlen wir die Einbindung eines Integrators.
Dabei sind wir vollkommen flexibel: Wir arbeiten mit Ihrem bevorzugten Integrationspartner zusammen oder unterstützen Sie bei der Auswahl eines geeigneten Partners.
2. Mit welchen laufenden Kosten müssen wir rechnen?
Die laufenden Kosten orientieren sich im Wesentlichen an der Nutzung der Anlage und dem gewünschten Serviceumfang. Laufende Lizenzkosten fallen für das ROCKET Shuttle-System nicht an.
Abhängig vom Betriebsmodell empfehlen wir in der Regel ein bis zwei Wartungen pro Jahr. Für Kunden mit erfahrenen eigenen Wartungsteams bieten wir zudem die Möglichkeit einer Zertifizierung, sodass definierte Wartungsarbeiten eigenständig durchgeführt werden können.
Ein weiterer Baustein ist der Service & Support mit 1st-, 2nd- und 3rd-Level-Support. Hier bieten wir unterschiedliche Modelle an, die wir gemeinsam mit dem Kunden oder Integrator individuell auf Betriebszeiten, Reaktionszeiten und den benötigten Supportumfang abstimmen.
Da sich die Anforderungen von Anlage zu Anlage unterscheiden, werden die konkreten laufenden Kosten individuell kalkuliert.
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3. Wo können wir eine ROCKET Shuttle-Anlage besichtigen?
Sehr gerne begrüßen wir Sie in unserem Headquarter in Wächtersbach.
Dort erhalten Sie einen detaillierten Einblick in die Technologie, die Shuttle-Fahrzeuge, die Steuerungssoftware sowie die Funktionsweise. Darüber hinaus zeigen wir Ihnen anhand realer Kundenprojekte, wie unterschiedliche Anforderungen erfolgreich umgesetzt werden können.
Je nach Projekt und Verfügbarkeit können wir außerdem Referenzbesuche bei bestehenden Kundenanlagen organisieren.
4. Wie viele Shuttles werden als Reserve benötigt?
Als Faustregel empfehlen wir ein Reserve-Shuttle pro Gasse.
Der tatsächliche Bedarf hängt jedoch von mehreren Faktoren ab, insbesondere von der Anzahl der Shuttle-Ebenen und den Verfügbarkeitsanforderungen des Systems.
5. Welche Anbindungsmöglichkeiten gibt es und liefern Sie auch die Fördertechnik?
Hier ist zunächst zu unterscheiden, ob es sich um eine Stand-alone-Lösung oder um ein integriertes Subsystem innerhalb einer größeren Intralogistiklösung handelt.
Welche Variante sinnvoll ist, hängt vollständig von den individuellen Anforderungen und der Zielsetzung des Kunden ab.
Bei kleineren Systemen realisieren wir das Gesamtsystem inklusive:
• Shuttle-Lager
• Fördertechnik
• Steuerungssoftware
6. Wie gelangt das Shuttle an Behälter, die vier- oder sechsfachtief eingelagert sind?
Während manche Lagersysteme Behälter ausgraben oder aufwändig umschichten müssen, arbeitet ein Shuttle-System mit gezielten Umlagerungen.
Dies stellt keinen Nachteil dar. Vielmehr werden hierfür freie Kapazitäten genutzt, über die die Shuttles im regulären Betrieb üblicherweise verfügen.
Je nach Konfiguration und Durchsatzanforderung kann mit dem ROCKET Shuttle-System eine Lagerdichte von bis zu 95 % erreicht werden.
Auf Wunsch können relevante Parameter wie Durchsatz, Umlagerungen, Leistung und Lagerfüllgrad bereits im Vorfeld simuliert werden, um das System optimal auszulegen.
Fazit
Jedes Shuttle-Projekt ist individuell. Die konkrete Ausgestaltung hängt von Faktoren wie Materialfluss, Durchsatzanforderungen, Systemumgebung und Automatisierungsgrad ab.
Deshalb beraten wir unsere Kunden bereits in einer frühen Projektphase und entwickeln gemeinsam die passende Lösung für die jeweilige Anwendung.
